Fragen zu: Die Regulation des Wasserhaushaltes 
an der Dialyse

Frage:

Ich bin Dialysepatient. In unterschiedlichen Abstaenden treten nachts Wadenkraempfe auf.

Es wird zeitweise das Sollgewicht unterschritten. Dann wird mir wieder Flüssigkeit zugefuehrt. Dabei tritt dann auch Schwindel auf, dieser haelt dann ca. 1-2 Tage an. Ferner treten in den Zehenspitzen Kribbelgefühle auf.

Dr. Pachmann:

Leider sind die Wadenkrämpfe bei Dialysepatienten ein schwer behandelbares Problem.

Im wesentlichen treten diese Beschwerden auf, wenn besonders viel Flüssigkeit (meist >2l) pro Sitzung entzogen werden müssen, doch bei Diabetikern kommt es wegen der meist mit vorliegenden Polyneuropathie oft viel schneller zu solchen Krämpfen. Manchmal hilft eine strenge Trinkmengenbeschränkung, damit an der Dialyse möglichst wenig Flüssigkeit entzogen werden muss.

Abzuklären wäre, ob Magnesium im Normbereich liegt.

Wenn die Herzfunktion gut ist und sie nie (auch nicht vor der Dialyse) Atembeschwerden haben und das Sollgewicht gerade erst gesenkt wurde, können Sie mit Ihren Dialyseärzten besprechen, ob das Sollgewicht etwas höher gesetzt werden kann.

 

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